Feuertornado

In einem drehbaren Zylinder aus Drahtgewebe befindet sich eine Flamme. Versetzt man den Zylinder in Rotation, entsteht eine beeindruckende Feuersäule.
 


Wie funktioniert’s?
Die warmen Verbrennungsgase steigen nach oben und ziehen die Luft von außen mit nach oben. Die Luft, die von außen nach innen gezogen wird, dreht sich aber umso schneller, je weiter sie sich der Drehachse nähert. Physikalisch bezeichnet man diesen Effekt als Drehimpulserhaltung. Daher dreht sich der Tornado so schnell.
In der Feuersäule herrscht eine hohe Strömungsgeschwindigkeit, die die Flamme bis zu 2,5 Meter in die Höhe zieht.

Die Tatsache, dass die heißen Gase Luft von außen nachsaugen, ist übrigens auch der Grund, warum Wind entsteht: Warme Luftmassen steigen nach oben und der Wind schafft einen Druckausgleich.

Sicherheitshinweise
Als Brennstoff wird Sicherheits-Brennpaste verwendet, die nicht verlaufen kann. Bei der Verbrennung entsteht kein Ruß. Der Drehteller ist sehr stabil gebaut und kann nicht ohne Einwirkung von außen umfallen. Die Flamme kann nicht durch den Käfig gelangen und ragt maximal 50 cm über den Käfig hinaus.
Die Flamme wird nur hoch, wenn sich das Gerät dreht. Sollte sich irgendetwas Unvorhersehbares ereignen, kann der rotierende Käfig (ca. 1 Umdrehungen pro Sekunde) sofort angehalten werden und der Feuertornado bildet sich schlagartig zurück.

Im Zweifelsfalle bitten wir einen Feuerwehrmann für die Abnahme und Durchführung des Experimentes zu bestellen.


Experiments for the audience: The Experiments



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